Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

Seit letztem Jahr steht auf meiner „Liste“ der alternative Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach. Eine Bekannte liked deren Seite bei Facebook regelmäßig, wurde ich so darauf aufmerksam.

Dann war es endlich soweit, der Park stand fest auf dem Plan. Bei strahlend schönem Wetter ging es über die B500, vorbei am Mummelsee und diversen Skipisten, immer tiefer in den Schwarzwald. Mit dem Teleobjektiv ausgerüstet kamen wir nach einer knappen Stunde sonniger Fahrt dort an. Vom Parkplatz aus kann man noch nichts sehen, da man erst einen kleinen Berg hochlaufen muss. Vorbei am Besucherzentrum und der Versorgungsstation mit einigen Informationen kann man einen wunderschönen Rundweg von ca. 2km laufen. Die „Seniorenresidenz für Bären“ ist wirklich weitläufig und es scheint alles da zu sein, was das Bärenherz begehrt. Fast alle der 8 Bären stammen aus dem Zirkus, wurden sie dort zumeist eingepfechert und gequält. Hier im Park dürfen sie einen schönen Lebensabend verbringen.

Natürlich ist die Anlage umzäunt, überlegte ich mir, wie ich durch den Zaun fotografieren könnte, ohne dass man ihn sieht. Bis ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass im Zaun extra regelmäßig Lücken eingebaut wurden, speziell zum Fotografieren – tja Heike, Augen auf!!

Und so schoß ich munter ein Foto nach dem anderen. Es hat riesen Spaß gemacht, ihnen beim Baden, Planschen und Schleichen zuzusehen. So plüschig und putzig, wie Teddybären, haben sie mein Herz erobert! Das wird leider wohl auch mit ein Grund sein, warum sie als Zirkusbären missbraucht werden :-/ Dort gehören sie definitiv nicht hin!! Im Flyer sind ihre Namen mit Foto und kurzer Geschichte aufgeführt, aber ich werde mich hüten, hier unter die Fotos die Namen zu schreiben, da ich mir nicht wirklich sicher bin, ob ich richtig liege. Wer nachschauen möchte: Hier klicken.

Einzig Schapi (25 Jahre alt) konnten wir identifizieren, ein ausgedienter Zirkusbär, 15 Jahre eingepfercht in eine feucht-kalte Garage und erblindet. Leider lief er so nah am Zaun vorbei, dass ich ihn nicht so fotografieren konnte, wie ich es mir vorstellte. Aber so ist das, Geduld Heike, Geduld 😉

Überzeugt Euch selbst, Ihr werden dann verstehen, warum bei mir der „Knuddelalarm“ und auch großer Respekt ausgelöst wurde 🙂

Es wurde auch mal kurz lauter, der Grund:

Natürlich hatte ich das Pech, genau auf der anderen Seite des Parks zu sein, als die Planscherei losging! Wie sehr beneidete ich die beiden, die mit ihren riesen Kameras genau davor standen 🙁 von meiner Seite aus war leider der Zaun dazwischen.

So konnte ich nicht nach Hause fahren, also ging es noch mal auf den Rundweg. Und tatsächlich, eine(r) lief Richtung – hm…“Badewanne“, zögerlich, innerlich feuerte ich ihn (sie) an, doch bitte reinzusteigen. Und das passierte dann auch 🙂

Leider verkehrt herum, aber ein schöner Rücken…;-) und so stand ich und wartete, bis er sich schüttelt oder ähnliches. Aber…er lag da…und lag…und lag…genoß das Bad – herrlich!

Gleichzeitig behielt ich einen anderen im Auge, von dem ich sicher war, dass er auf den Teich zusteuerte. Und siehe da, ich hatte recht 🙂 🙂 zwar recht nah am Zaun, so dass ich mich etwas verrenken musste, aber es hat sich gelohnt!

Vom Gehege schoß ich auch noch ein paar wenige Fotos – wie man sieht lag mein Schwerpunkt auf den Tieren 😉

Es gibt mehrere Aussichtspunkte mit sehr schönem Blick. An dem Morgen hatten wir Glück, waren noch nicht ganz so viele Besucher da.

Es leben auch aus dem Rudel ausgestoßene Wölfe mit den Bären im gleichen Gehege, sie sind quasi deren Therapeuten. Nur leider haben wir keine gesehen 🙁 Das ist doch ein triftiger Grund, nochmal in den Park zu fahren 🙂 🙂

 

 

 

 

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