Ein Tag in der Wilhelma

Die Wilhelma ist ein zoologisch-botanischer Garten in Stuttgart, eingebettet in eine historische Schloßanlage. Eröffnet 1846, öffentlich zugänglich seit 1880, Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg (hier wurde einiges zerstört) und als Zoo bestehend seit 1953. Die Wilhelma ist 30 Hektar groß und mit ca. 2 Millionen Besuchern jährlich sehr beliebt. Hier leben ca. 9000 Tiere in über 1000 Arten – der zweitartenreichste Zoo Deutschlands (an Nr. 1 steht der Berliner Zoo).

Hier ein kleiner „Einblick“:

Auch Pflanzenliebhaber kommen auf ihre Kosten: 6000 verschiedene Sorten und Arten können hier bewundert werden.

Ich war gegen 10 Uhr morgens bereits dort, und mein erster Gang führte durch ein Vogelfreifluggehege zu den Brillenpinguinen.

Die Pinguine bereiteten mir und den anderen frühen Besuchern große Freude, waren die einen sehr aktiv bei ihrem Frühsport, die anderen dösten noch vor sich hin.

Sehr schön finde ich, das man doch sehr nah an die Pinguine kommt, ihnen quasi in die Augen schauen kann 🙂

Als nächstes stand das Schmetterlingshaus auf meinem Programm, auf das ich mich mit am meisten freute. Umso größer die Enttäuschung – es waren nicht viele zu sehen. Dafür bekam ich etwas anderes zu sehen, was mich sehr beeindruckte und mich länger festhielt: Die Flugfüchse. Ich hatte das Glück, am Morgen alleine dort zu sein. So konnte ich in Ruhe fotografieren, und ich nervte niemanden mit meinen „ach Gott, wie putzig“, „seid ihr süß“ Ausrufen.

Auch zu sehen in diesem Haus:

Wieder draußen kam ich an den Känguruhs vorbei

Sehr witzig die Aufforderung eines kleines Mädchens neben mir: Hüpft doch mal. Aber sie ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Es gab auch noch weitere Tiere, welche noch nicht ganz wach waren 🙂

Um so aktiver waren – wie erwartet – die folgenden Frühaufsteher:

Und mittendrin folgendes Exemplar, was doch ziemlich mürrisch guckt, oder?

Gefällt mir supergut!

So „halbaktiv“ waren diese Affen:

Neugierig und auf Futtersuche:

Auf den folgenden Fotos bin ich mir nicht sicher, ob die Affen meditieren, auf „den stillen Felsen“ zur Strafe mussten..

…oder doch einfach nur die Sonne genossen:

Wer mich mit seinem Blick beeindruckte, ist er:

Auch sehr kuschelig:

Eher weniger kuschelig, dafür auch schön anzusehen:

Im Aquarium hab ich fotografiertechnisch noch so meine Probleme, und die beiden folgenden Fotos sind nicht ganz scharf, aber ich finde sie echt cool!!

Den kleinen Kerl kann man auch übersehen…schön finde ich das kleine Blättchen daneben, zum Größenvergleich..

In einem weiteren Pflanzenhaus konnte ich folgende Schönheiten festhalten:

Zuletzt führte mein Weg durch die Kakteenhäuser.

Sehr beeindruckend sind übrigens die Mammutbäume, von denen es hier sehr viele gibt – zum Glück!

Nach 4,5 Stunden spürte ich doch langsam meine Beine, so dass ich meinen Ausflug mit vielen Eindrücken, Begeisterung für die Wunder der Natur und Vorfreude auf die Fotos beendete.

 

„Die Natur allein ist unendlich reich und bildet den großen Künstler“    

                                                                                                                                             J.W. von Goethe

 

 

1 Kommentar auf “Ein Tag in der Wilhelma

  1. Boa wie wundervoll..so schöne tiere..
    Und em wie war das mit den affen,die dich an deine Schwestern erinnern???????
    Und die quallen waren der Wahnsinn!!
    Wie immer super Bilder!

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